Der Trisuit – die optimale Kleidung für einen anspruchsvollen Sport

Triathlon ist ein Sport, der den Ausübenden zahlreiche Fähigkeiten abverlangt: Sie müssen gleichermaßen schnell schwimmen wie radfahren und laufen können. Da all diese Tätigkeiten „am Stück“ ausgeführt werden, benötigen Triathlon-Teilnehmer Kleidung, die förmlich jede Bewegung mitmacht und für den Einsatz im Wasser ebenso geeignet ist wie für das Bewältigen der Fahr- oder Laufstrecke. Um den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Etappen gerecht zu werden, haben Experten für den Triathlon Einteiler (Trisuit) mit speziellen Eigenschaften entwickelt…

Die Vorteile der Jugend

Obwohl jede einzelne der beim Triathlon zu bewältigenden Sportarten bereits auf eine längere Geschichte zurückblicken kann, ist die Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen noch vergleichsweise jung. Sie wird erst seit 2000 als olympische Disziplin ausgetragen – und profitiert von ihrer späten Entdeckung gleich in mehrfacher Hinsicht: Zum einen konnten Triathleten während ihrer Wettkämpfe von Anfang an die neuesten Errungenschaften der Technik nutzen; zum anderen wurden für ihre Kleidung stets die innovativsten Weiterentwicklungen der Textilindustrie genutzt. So ist es (fast) kein Wunder, dass Triathlon-Einteiler sich durch eine Reihe verblüffender Eigenschaften auszeichnen:

So vielfältig wie der Sport selbst

Im Handel sind die multifunktionalen Kleidungsstücke auch unter dem Namen „Trisuit“ erhältlich. Dieses Kunstwort vereint die griechische Vorsilbe für „drei“ mit der englischen Bezeichnung für einen Ganzkörper-Anzug. Einer der Vorzüge so benannter Triathlon-Einteiler ist, dass Unter- und Oberteil fest miteinander verbunden sind. Dadurch kann während des Sports nichts ver- oder herausrutschen und alle Körperregionen bleiben gleichmäßig warm. Für kalte Trainingstage oder für Triathlon-Wettkämpfe, die bei niedrigen Temperaturen stattfinden, gibt es Trisuit-Versionen mit langen Armen und Beinen. Sie gewährleisten, dass die Sportler auch bei schlechtem Wetter den gleichen Komfort genießen können wie Kollegen, die an warmen Tagen antreten. Darüber hinaus unterscheiden sich Triathlon-Einteiler hinsichtlich des Schnitts und der Gestaltung: Es gibt sowohl Damen- und Herren-Modelle als auch bequeme und extrem sportliche Formen. Sie alle eint, dass sie den Anforderungen der verschiedenen Sportarten beim Triathlon gleichermaßen gerecht werden.

Trisuit: Anforderungen beim Schwimmen

Bei der ersten Disziplin kommt es darauf an, dass der Trisuit den Körper vor Kälte schützt, die im Wasser stattfindenden Bewegungen unterstützt und nach dem Einsatz schnell trocknet. Nachdem in den Anfangsjahren des Triathlon vornehmlich einfache Neopren-Anzüge verwendet worden waren, sind diese über die Zeit zu wahrer Hochleistungs-Kleidung weiterentwickelt worden. Neben den bereits genannten Eigenschaften weisen moderne Triathlon-Einteiler eine verbesserte Elastizität und ein ultraschnelles Trocknungsvermögen auf. Darüber hinaus sorgen die aktuellsten Versionen des Trisuit für stärkeren Auftrieb und einen spürbar reduzierten Wasserwiderstand. So können selbst im Schwimmen schwache Triathlon-Teilnehmer auf der ersten Etappe eine gute Zwischenzeit erreichen und sich für die weiteren Disziplinen motivieren.

Trisuit: Anforderungen beim Radfahren

Für das Absolvieren der Fahr-Strecke gelten beim Triathlon etwas andere Regeln als im übrigen Radsport. Da es den Teilnehmern untersagt ist, den Windschatten von Vordermann bzw. -frau zu nutzen, muss der Trisuit vor allem „windschnittig“ sein. Diese Anforderung umfasst sowohl die Aerodynamik als auch die Undurchlässigkeit der Kleidung. Ein Triathlon-Einteiler sollte so beschaffen sein, dass Luftströme ungehindert darüber hinweggleiten können und das Gewebe nicht durchdringen. Anderenfalls drohen den radfahrenden Triathlon-Teilnehmern kraftzehrende Verwirbelungen und eine gegebenenfalls eintretende Verkühlung. Eine weitere Herausforderung, die der Trisuit im Rahmen dieser Etappe meistern muss, ist das Schonen der Gesäßregion. Das zu diesem Zweck eingearbeitete Polster muss an der richtigen Position sitzen – und bleiben, damit es den betreffenden Triathlon-Teilnehmer zuverlässig vor Druck- und Scheuerstellen bewahrt.

Trisuit: Anforderungen beim Laufen

Der für das Radfahren so unerlässliche Zusatz darf beim anschließenden Laufen jedoch nicht zum Hindernis werden. Spätestens hierbei beweist sich, ob der gewählte Triathlon-Einteiler ein wirklich guter Trisuit ist – denn nun muss er genau das leisten, was er auf den vorangegangenen Etappen verhindern sollte: den zunehmend erhitzten Körper kühlen. Dazu ist es notwendig, dass überschüssige Wärme und Schweiß nach außen dringen können. Gleichzeitig soll der Triathlon Einteiler die Zufuhr frischer Luft gewährleisten – eine Aufgabe, die der moderne Trisuit dank innovativer Technologien und atmungsaktiver Materialien heute besser schafft als je zuvor.

Was ein Triathlon-Einteiler sonst noch leisten muss

Doch die Anforderungen der verschiedenen Sportarten sind nicht die einzigen Bedingungen, denen der Trisuit bei einem Wettkampf gerecht werden muss. So gehört es zu einer der vielen Eigenarten des Triathlon, dass die Teilnehmer ihre jeweilige Startnummer erst nach Absolvieren der Disziplin Schwimmen erhalten. Dazu kommt, dass das entsprechend gekennzeichnete Stück Stoff während des Radfahrens auf dem Rücken getragen werden soll; zum Laufen aber in den Brustbereich des Triathlon-Einteiler umplatziert wird. Ein Umstand, dem die Athleten mit Startnummer-Bändern begegnen, die sie über den Trisuit streifen und je nach absolvierter Disziplin nach vorn oder hinten drehen. Damit es während der Fahr- und Laufbewegungen nicht verrutscht, ist das Band aus einem Material gefertigt, das dem Triathlon-Einteiler Grip bietet und die Startnummer zuverlässig in der richtigen Position hält.

Trisuit: Und auch das ist wichtig

Aber auch hiermit sind die Anforderungen an einen guten Trisuit noch nicht erschöpft. Über die Eigenarten der einzelnen Sportarten und das korrekte Anzeigen der Startnummer hinaus muss er einer weiteren Aufgabe gerecht werden: dem leiblichen Wohl der Teilnehmer. Da die Zeitnahme während des gesamten Triathlon durchläuft, werden weder der Wechsel von einer Disziplin in die andere noch sonstige Unterbrechungen berücksichtigt. Aus diesem Grund sind viele Triathlon-Einteiler – zumindest aber die Startnummer-Bänder, die über den Trisuit gezogen werden – mit Schlaufen oder kleinen Taschen ausgestattet. Sie dienen zur Aufnahme energiereicher bzw. -spendender Snacks in Riegel- oder Sachet-Form. An ihnen können sich die Triathlon-Teilnehmer beim Fahren und Laufen ganz nach Bedarf bedienen.

Fazit

Gäbe es den Triathlon-Einteiler nicht schon, müsste man ihn erfinden – denn ein Kleidungsstück, das so vielen unterschiedlichen Aufgaben gerecht wird, wirkt wie das Nonplusultra des Textilmarktes. Allerdings ist auch die Leistungsfähigkeit eines Trisuit endlich: Sie hört genau dort auf, wo die persönliche Grenze des Triathlon-Teilnehmers erreicht ist.